Konzentration
Schwer, bei einer Sache zu bleiben oder Aufgaben zu beenden.
Aufmerksamkeit ist kein Schalter, den man umlegt. Mit fundierter Diagnostik und multimodaler Verhaltenstherapie helfe ich Kindern und Jugendlichen, ihre Stärken zu nutzen und den Alltag wieder selbst zu steuern.
ADHS entsteht nicht durch falsche Erziehung – sie ist eine neurobiologisch begründete Entwicklungsbesonderheit, die das gesamte Familiensystem beeinflusst. Je früher sie erkannt und richtig eingeordnet wird, desto besser.
ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit der Selbststeuerung – keine Frage von Willen oder Disziplin. Betroffene Kinder bringen oft besondere Stärken mit – und kämpfen zugleich mit Konzentration, Impulsen und Organisation.
„Wenn ein Kind verstanden wird, kann aus einer Schwäche eine Stärke werden.“
Anzeichen
Jedes Kind ist anders – diese Hinweise treten häufig gemeinsam und über längere Zeit auf:
Schwer, bei einer Sache zu bleiben oder Aufgaben zu beenden.
Leicht ablenkbar, vergesslich, Dinge gehen verloren.
„Zappeligkeit", ständiger Bewegungsdrang, schwer abzuschalten.
Handeln vor dem Denken, Schwierigkeiten zu warten.
Planen, Strukturieren und Zeit einschätzen fällt schwer.
Starke, schnell wechselnde Emotionen und geringe Frustrationstoleranz.
Bitte beachten Sie: Die hier aufgeführten Anzeichen dienen lediglich als erste Orientierungshilfe. Das Vorliegen einzelner Merkmale bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Kind von ADHS oder ADS betroffen ist. Eine zuverlässige und gesicherte Diagnose kann ausschließlich durch eine umfassende klinische Abklärung bei einem qualifizierten Spezialisten (wie einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder Facharzt) gestellt werden.
Mein Vorgehen
Jede Behandlung beginnt mit einem genauen Bild der Situation – und führt Schritt für Schritt zu konkreten Werkzeugen, die im Alltag wirklich helfen.
Umfassende Abklärung mit anerkannten Verfahren – die Basis für eine passgenaue Behandlung.
Alltagstaugliche Konzentrations- und Strukturierungshilfen für Schule und zu Hause.
Beratung der Bezugspersonen und enge Zusammenarbeit mit der Schule.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die Eltern am häufigsten stellen – ehrlich, klar und ohne Fachjargon.
Ja. Ich bin approbiert und kassenzugelassen – die Behandlung wird in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Details klären wir im Erstgespräch.
Häufig wird ADHS ab dem Schulalter sichtbar, weil Anforderungen an Konzentration und Struktur steigen. Eine Abklärung ist immer dann sinnvoll, wenn der Alltag dauerhaft belastet ist.
Nein. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Verhaltenstherapie. Ob Medikamente sinnvoll sind, wird individuell und nur in enger Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten entschieden.
Unverbindlich und in Ruhe. Wir lernen uns kennen, Sie schildern Ihre Sorgen, und gemeinsam klären wir, welche nächsten Schritte für Ihr Kind passen.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam klären wir die nächsten Schritte.